Online-Check: GRÜNE Landtagsfraktion testet Netzangebot von 396 NRW-Kommunen

Mehr Mitbestimmung, besserer Service, transparente Daten: Dank des digitalen Wandels können kommunale Verwaltungen Bürgerinnen und Bürger besser unterstützen und einbinden. Zum zweiten Mal hat die GRÜNE Landtagsfraktion mit dem Online-Check überprüft, welche der 396 NRW-Kommunen die Vorreiter im Netz sind und was Städte und Gemeinden heute bieten müssen, um mit dem digitalen Wandel Schritt zu halten.

Der Test zeigt die große Vielfalt, wie Kommunen ihren Bürgerinnen und Bürgern digitale Leistungen zur Verfügung stellen. Für uns GRÜNE ist klar: Alle Menschen sollen vom digitalen Wandel profitieren. Es ist daher wichtig, dass die Städte, Gemeinden und Kreise die Chancen der Digitalisierung nutzen.

Wir sind in Duisburg auf einem guten Weg, vereinzelt gibt es jedoch noch Nachholbedarf. Ein guter Bürgerservice denkt von der Bürgerin oder dem Bürger her und erspart den Menschen den Gang zum Amt, wo immer es möglich ist. Ein umfangreiches Angebot an digitalem Bürgerservice ist keine Frage der Größe einer Kommune oder ihrer Finanzkraft. Es braucht eine engagierte Verwaltung und Bürger*innen, die mehr Online-Angebote einfordern. Im Angebot des digitalen Bürgerservices sehen wir in Duisburg noch Verbesserungsbedarf.

Das Netzangebot der Stadt Duisburg sollte unbedingt auch mehrsprachig nutzbar sein, für eine Integrationsstadt wie Duisburg ist das allein deutschsprachige Angebot nicht sehr vorbildlich.

Insgesamt ergibt sich für Duisburg folgendes Bild:

  • Platz 33 im Gesamtranking (der 396 Kommunen) mit 22 von möglichen 40 Punkten. 2014 landet Duisburg im Gesamtranking noch auf Platz 118, somit ist hier eine Verbesserung zu verzeichnen.
  • Platz 10 (von 53) im regionalen Vergleich mit anderen Ruhrgebietskommunen.

Hintergrund:

Die GRÜNE Landtagsfraktion hat nach 2014 schon zum zweiten Mal die Internetportale aller 396 Kommunen sowie erstmals der 31 Kreise in Nordrhein-Westfalen getestet. Geprüft wurden elektronische Bürgerdienste (E-Government), Zusammenarbeit und Beteiligung (Open Government) und Informationsbereitstellung (Open Data). Die Fraktion arbeitete hierbei mit Experten der Open Knowledge Foundation zusammen. Landesweite Spitzenreiter sind Bonn und Köln (je 39 von 40 Punkten), Mülheim an der Ruhr (34 Punkte), Gelsenkirchen und Moers (je 33 Punkte).

Alle Ergebnisse des GRÜNEN Online-Checks 2016 und eine Fülle weiterer Informationen gibt es hier:

http://gruene-fraktion-nrw.de/Onlinecheck

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