Kreislaufwirtschaft als Chance für die Region nutzen

Die Emscher-Lippe-Region verfügt über eine gewerbliche und industrielle Basis der Kreislaufwirtschaft: Schon heute führen regionale Unternehmen die im Produktionsprozess anfallenden Abfälle einer Wiederverwertung zu. Die WiN Emscher-Lippe GmbH hat im Rahmen der Initiative Umbau 21 einen detaillierten Handlungsplan für einen Start der Region in eine zirkuläre Wertschöpfung entworfen, um die Bereiche Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz zukünftig in einen breiteren regionalen Kontext einzubinden. Darüber habe ich zusammen mit anderen Experten im Chemiepark in Marl diskutiert.

Egal ob bei der Rückgewinnung von Stoffen aus Abfallströmen, dem Schließen von Stoffkreisläufen oder dem Einsatz alternativer Werkstoffe – gerade an der Schnittstelle zur Entsorgung sind Industriebranchen wie die Chemie auf innovative Partner angewiesen. Aus diesem Grund kamen in Marl etwa 50 Vertreter*innen aus Wirtschaft, Politik und Verbänden zum gegenseitigen Informationsaustausch und zur fachlichen Diskussion zusammen.

Die Emscher-Lippe Region hat das Themengebiet der Kreislaufwirtschaft zusammen mit der Bezirksregierung Münster und der Landesregierung Nordrhein-Westfalen als ein Schlüsselthema für den Aufbruch der Region identifiziert. Wir müssen Kreislaufwirtschaft als Chance begreifen und nutzen.

Unterstützung durch das Land NRW ist dafür in Aussicht gestellt. Damit sollen die bereits bestehenden Bemühungen der regionalen Unternehmen für mehr Ressourceneffizienz nachhaltig unterstützt werden. Kleine und mittlere Unternehmen erhalten die Chance, von einer sanften ressourcenschonenderen Umstellung der Produktion zu profitieren und sich in einem großen Netzwerk einzubinden. Diese Vorgehensweise sichert die Wettbewerbsfähigkeit der Region, erhält und schafft Arbeitsplätze und schont die Umwelt.

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